Fazit zu diesem Spiel mit traurigem Ende: Elf (ab der 9. Minute) gegen 15 ist alleine schon schwer - doch die eigenen Fehler im Spielaufbau bringen die Gegnerinnen in Höchstform. Die Höhe der Niederlage zeigt ein leicht verbogenes Bild des Spielablaufs. Unsere SG hatte schon in den ersten fünf Minuten zwei Großchancen, die genutzt sicher ein anderes Ergebnis gebracht hätten. Ab der neunten Minute agierten wir dann ohne Auswechselmöglichkeit, denn der Motor über die rechte Außenseite schied mit schwerer Verletzung aus. Die Hausherrinnen fanden nach einem zerfahrenen Beginn mit einem glücklichen Abschluss zu einem Tor, das ihnen Selbstsicherheit gab; ab Mitte der ersten Halbzeit rannten sie uns in Grund und Boden. Zudem hatten sie auch im Abschluss ihrer Chancen mehr Erfolg und führten zur Pause nach Anschluss durch Tami mit 3:1. In der zweiten Halbzeit machten sie ab der Mittellinie die Schotten dicht und warteten auf unsere Fehler - die sich dann auch immer wieder ergaben. Konnten wir diese vermeiden, kamen wir auch zu guten Möglichkeiten, die wir jedoch leider nur einmal noch nutzen konnten. Am Ende der Partie hieß es 5:2 für die Gastgeberinnen
In einem von Beginn an spannenden Spiel fand unsere SG wieder zu alten Tugenden zurück. Wir setzten jedem Ball nach und konnten glückliche Momente zu unseren Gunsten verwerten. Die erste Dramatik fand sich in den beiden Eigentoren der ersten Halbzeit wieder - jeweils eines auf beiden Seiten. So richtig in Schwung kam das Spiel dann in der zweiten Halbzeit. Ein schöner Kopfballtreffer nach einer Ecke und ein Sololauf nach einem starken Pass durch die Mitte brachte unsere Elf mit zwei Toren in Führung. Ein schöner Abschluss aus gut 20 Metern führte zum Anschlusstreffer für die Gäste, wurde aber zwei Minuten später schon wieder egalisiert. Mit einem Hackenzuspiel startete ein Lauf mit krönenden Abschluss über die linke Seite. Ein Elfmeter zum erneuten Anschluss 4:3 kurz vor Ende (90.) brachte nochmals richtig Tempo in die Begegnung. Mit Einsatz und Glück konnte der Sieg über die Zeit gerettet werden.
Spiele, die auf Messers Schneide standen, sind im bisherigen Verlauf der Saison unserer Frauen vorrangig für die gegnerischen Frauschaften ausgegangen. Und auch am letzten Spieltag der Vorrunde wurde mit einem sehenswerten Tor eine Unaufmerksamkeit unserer Truppe durch den TSV Feldkirchen bestraft . In der 14. Minute ließ man die ballführende Spielerin ca. 25 Meter vor dem eigenen Tor unbedrängt einen schönen Platz zum Abschluss finden. Danach gestaltete sich die Partie bis zum Ende der ersten Halbzeit ausgeglichen - mit Chancen auf beiden Seiten . Nach der Pause staffelte sich Feldkirchen ein wenig tiefer, und so erarbeitete sich unsere Frauschaft mehr Spielanteile und bestach, wie auch schon in den vergangenen Spielen , mit schönen Spielzügen und Pass-Staffeten über mehrere Stationen . Bei den anfallenden Kontern konnte - überwiegend mit Können, ein wenig Glück und Einsatz - der weitere Torerfolg für den TSV verhindert werden. Das Glück fehlte uns von daher dann leider in der Offensive. Krönend ein Schuss vom linken Sechzehner-Eck, der erst von der Latte, dann über den Pfosten wieder ins Feld gelenkt wurde. Ansonsten stand Feldkirchen mit zum Teil acht Leuten im eigenen Strafraum und vereitelte ein um das andere Mal den wohl zum Schluss verdienten Ausgleich.
Dass man Sandra Funkenhauser vom TSV Aßling besonderes Augenmerk schenken musste, war allen Beteiligten auf Seiten des FFC 07 Bad Aibling klar. Und doch war sie es, die dem gesamten Spiel am vergangenen Sonntag die entscheidende Note gab. Im Einzelnen: Der frühe Führungstreffer durch einen schön gesetzten Distanzschuss aus ca. 20 Metern durch Carolin Arnold gab unserer Spielidee Stabilität und konnte so den TSV Aßling von einem offensiven Sturmlauf abhalten. Einen kleinen Bruch gab es im Spiel, als Carolin in der 30. Minute nach einem Foul an der seitlichen Strafraumgrenze verletzungsbedingt nicht weiterspielen konnte . Unsere offensiven Bemühungen und das Pressing waren nicht mehr so griffig und zwingend. Die Anzahl der individuellen Fehler wurden von Aßling mehr und mehr erzwungen, und so kam es,wie es kommen musste - Sandra Funkenhauser setzte sich in der 42. Minute gegen sechs Spielerinnen des FFC durch und zwang den Ball ins Tor .

In der zweiten Hälfte agierte unsere Frauschaft motiviert und erspielte sich weiterhin gute Torchancen, ohne jedoch krönend abzuschliesen zu können. In der 76. Minute dann ein weiterer Soloauftritt von Sandra Funkenhauser, die sich den Ball an unserer Strafraumgrenze eroberte und sich gegen drei weitere FFClerinnen zum Abschluss durchsetzte.Fazit: Von der frauschaftlichen Geschlossenheit, dem Pass-Spiel und den erkombinierten Tormöglichkeiten des FFC-Teams abgesehen, setzte Sandra Funkenhauser die entscheidenden Momente des Spiels. Von diesem Willen zum Tor müssen wir uns eine Scheibe abzwacken .... spielerisch haben wir die Akzente gesetzt.

Wie schon in der letzten Saison, standen sich am sechsten Spieltag der Kreisklasse Inn-Salzach zwei Frauschaften auf Augenhöhe gegenüber. Personelle Neuerungen und taktische Vorsätze, mit der wohl beide Teams in die neue Saison starteten, ergaben auch in diesem Spiel von Anfang an Tempo und Einsatz der Spielerinnen . Altenmarkt operierte von Beginn an mit langen Bällen aus dem Mittelfeld auf die schnellen Außenstürmerinnen - diesen gelang dann auch frühzeitig der Führungstreffer nach einer klasse Hebeflanke über die Abwehr und gekonntem Abschluss unter die Latte . Unsere SG behielt die Nerven und erkämpfte sich immer mehr Anteile des Spiels, stellte sich besser auf die langen Bälle und konterartigen Angriffe von Altenmarkt ein. So ging es mit 1:0 in die Pause .
In der zweiten Halbzeit wurde das Konzept geändert, das Mittelfeld stärker besetzt und so das offensive Pressing besser unterstützt . Es wurde zunehmend ein Spiel auf ein Tor, und nach einem sehenswerten Freistoß von Denise in der 81. Minute wurden die Mühen und der Aufwand belohnt . Die berühmte zweite Luft wurde frei und nach einem klasse Sololauf von Tami, beginnend tief in der eigenen Hälfte, schloss sie gekonnt zum 1:2-Siegtreffer ab. Danach konnte mit Glück und Einsatz das stürmische Anlaufen Altenmarkts abgewehrt und wichtige drei Punkte unserem Konto gut geschrieben werden.