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Vor einem halben Jahr gab es ein in vielerlei denkwürdiges Vorbereitungsspiel gegen die zweite Mannschaft des TuS. 6:1 gewannen wir damals und mussten diesen Erfolg bitter mit zwei Kreuzbandrissen bezahlen. Nun kam es also zur Revanche. Vereinbart war ein Spiel gegen die zweite Mannschaft des TuS. Tatsächlich stand dann über weite Strecken des Spiels eine ganz andere Mannschaft auf dem Platz. In der ersten Hälfte war die Partie weitesgehend asugeglichen. Nachdem Jessi zunächst ene Doppelchance knapp vergab, traf sie dann nach einer Ecke zur durchaus verdienten Führung. Der Ausgleich fiel durch einen Steilpass, den die herauslaufende Astrid knapp verfehlte und Söllhubens letztjährige Kreisligatorschützenkönigin nutzte dies zum Ausgleich. Bis dahin sah es nicht so aus, als eine Mannschaft dieses Spiel dominieren würde, zu ausgeglichen waren die Spielanteile, obwohl wir bereits nach 15 Minuten Tami wegen einer Verletzung verloren. In der zweiten Hälfte wechselte der TuS fleißig und auf einmal stand zu mehr als zwei Dritteln die erste Mannschaft aus der Bayernliga auf dem Platz. Sogar der Trainer wechselte beim Gegner. Da die erste Hälfte unter sehr warmen Temperaturen laufintensiv und demzufolge kräftezehrend war, wir zudem in der Abwehr umstellen mussten, kam diese "Umstellung" beim Gegner überraschend und überforderte unsere Abwehr zunächst, was drei Tore in rascher Folge brachte. Allmählich kehrte die Ordnung ein und zumindest war es dann wieder möglich dem Gegner Paroli zu bieten. Bis zum Schluss traf der TuS noch vier Mal und gewann folglich mit 1:8, ein Ergebnis, welches unter normalen Umständen nie zustande gekommen wäre. Was soll man nun davon halten? Zum einen entspricht es nicht wirklich den Regeln der Fairness, bei einem Spiel, bei dem klar ausgemacht war, dass die zweite Mannschaft der Gegner sein sollte, ohne vorhergehende Information dann einfach mal seine erste Mannschaft aufs Feld zu schicken. Das ist eine Frage des Anstandes und kommt höchstens mal im Jugendbereich vor, wo sich ein Trainer oder ein Verein mit einem billigen, hohen Erfolg profilieren möchte indem er beispielsweise bei einem Spiel der E3 seine E1 mit fadenscheinigen Ausflüchten aufs Feld schickt und entsprechend deutllich gewinnt. Außer dem Ego des Trainers dient dies absolut niemanden etwas. Und über das Ego des Trainers / der Verantwortlichen sagt dies auch eine ganze Menge aus. Es drängt sich die Vermutung auf, dass mit dieser als unsportlich zu wertenden Aktion zweierlei erreicht werden sollte: 1. "Rache" für das 1:6 im Winter und 2. Eine Demütigung unserer Frauenmannschaft. Das mit der "Rache" und "Demütigung" haben ja unsere U11-Mädchen gegen einen anderen Nachbarverein schon erlebt, als die E1 Jungs diese Vereins unsere Mädchen dafür bestraften, dass im Jahr zuvor unsere C-Mädchen gegen deren C-Mädchen hoch gewonnen hatten. Der Trainer der E1 bezog sich ausdrücklich darauf. Den Sinn verstanden nicht mal die Eltern seiner Spieler, denen dies sichtlich unangenehm war. Da bleiben wir lieber fair und sind nicht unglaublich erfolgreich sondern...normal.
Ein prächtiges Fußballwetter und ein zumindest dem Namen nach bedeutender Gegner zum Auftakt der Saison 19/20 bei den Frauen versprach einiges. Es war zudem das erste Spiel der nun vereinigten Teams vom FFC und Hohenthann. Beide Mannschaften präsentierten sich nicht in Vollbesetzung, es waren ja noch Ferien und bei uns fehlten zudem die Langzeitverletzten Isi und Rosa. Gleich von Beginn an zeigte sich, dass bei uns auch in der neuen Konstellation eine echte, sehr gut spielende Mannschaft auf dem Feld stand. Schechen merkte seine Absenzen stäkrer als wir unsere und schon nach wenigen Minuten hat Tami mit zwei schön herausgespielten Toren für eine beruhigende Führung gesorgt. Bis zur Pause behielten wir unser Übergewicht, während auf der anderen Seite Schechen kaum zu gelegenheiten kam, da die Abwehr ausgezeichnet stand. In der zweiten Hälfte wurde dann auf unserer Seite einige Male gewechselt, was sich auch im Spielfluss bemerkbar machte, da die Abstimmung nun ein wenig fehlte und zudem Schechen zeigte, dass sie besser Fußball zu spielen wussten als in der ersten Hälfte. Die ersten 20 Minuten der zweiten Hälfte gehörten ganz klar Schechen und Torfrau Astrid, die diesen Posten erst wenige Monate bekleidete zeigte, dass sie ein echter Rückhalt sein kann und von Stefan viel im Torwarttraining mitgenommen hatte. Nach dieser etwas brenzligeren Phase ging es den rest des Spiels wieder in Richtung Schechener Tor. Beim Gegner, der nur eine Ersatzspielerin hatte, ließen auch die Kräfte erkennbar nach. Die Folge waren drei weitere Treffer, wobei sich Denise mit zwei großartigen Toren besonders hervortat. Den anderen Treffer erzielte Tami. Am Ende stand es 5:0 und der Einstand war gelungen.
Andreas Schunko

Andreas Schunko

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